Carl Frampton gewinnt nach überzeugender Leistung in Belfast durch Punktentscheidung Klarer gehts kaum: Nach 12 unterhaltsamen Runden lag der Nordire in der „The SSE Arena“ in Belfast bei allen drei Punktrichtern mit jeweils 117:111*in Front. Ein komfortabler Sieg, der Framton zum Interims-Weltmeister der WBO kürte.* Durch seinen Sieg ist Frampton nun der Pflichtherausforderer des WBO-Weltmeisters Oscar Valdez, der*gerade einen Kieferbruch ausheilen muss, den er sich bei seinem überzeugendem Sieg im Kampf gegen Scott Quigg*zugezogen hatte. Die erste beiden Runden des Kampfes waren ziemlich eng, beide Boxer hatten einige gute Momente.*Aber als Frampton dann seine Hände*fliegen ließ, verursachte dies schnell eine starke Schwellung*unter dem linken Auge von Nonito Donaire. In der dritten Runde*verlor der Kampf ein bisschen an Tempo und Frampton hielt Donair mit seinen Geraden auf Distanz. Aber immer wieder traf der Nordire mit schnellen Händen und*soliden Schlägen.*Donaire war einfach zu langsam, um im Gegenzug*eigene Treffer zu landen. Frampton setzte den Druck und die genauen Schläge*in der vierten Runde*fort.*Donaire sprang zurück, aber seine Schläge wurden von Framptons Handschuhen abgeblockt. In den ersten zweieinhalb Minuten der vierten Runde standen beide Kontrahenten Fuß bei Fuß und es war immer wieder nur Frampton der klare Treffer setze. Einzig in den letzten 30 Sekunden dieser Runde*kam Donaire mit einigen*Uppercuts durch. Donaire war nach der sechsten Runde ziemlich lädiert.*Frampton deckte ihn immer und immer wieder mit harten und klaren Treffern ein.*In der siebten Runde wurde Frampton wurde von einem trockenen Aufwärtshaken Donairs ziemlich klar getroffen und schien zu wackeln.*Aber Framton fing sich wieder und fightete zurück. In der*achten Runde*boxte Frampton wieder auf sicher und hielt Donaire auf Distanz*und*Donaire war nicht in der Lage*seinerseits zu punkten. Donaire schien nicht zu merken, dass er jetzt unbedingt etwas tun musste um den Kampf noch zu drehen. Aber auch in der zehnten und in der elften Runde brachte Frampton den Kampf mehr oder weniger über die Zeit.*In den letzten Sekunden der elften Runde konnte Donaire bei Framton dann einige sehr harte Schläge landen, darunter zwei*hart*linke Hände. Als es dann in die zwölfte und letzte Runde ging wusste Framton natürlich, dass er uneinholbat nach Punkten vorne lag und dass er den Kampf nur noch durch KO verlieren kann. Deshalb boxte Frampton nun wieder aus einer sicheren Distanz. Donaire übte zwar in dieser letzten Runde eine Menge Druck aus und versuchte noch einmal alles, während Frampton*einzig in Bewegung*blieb und aus sicherer Deckung konterte. Ein klarer und verdienter Sieg für den Boxer aus Nordirland, ob das heute Gezeigte allerdings für einen Sieg über den Weltmeister Oscar Valdez ausreicht ist zu bezweifeln, da Valdez derzeit als unschlagbar gilt.
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